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Sanierung Landhaus Weiningen

Sanierung

Sanierung Landhaus Weiningen

Das Landhaus in Weiningen wurde 1963 von Guex und Kirchhoff als skulptural in den Hang gesetztes Wohnhaus konzipiert. Die Sanierung folgt der Haltung, die präzisen räumlichen und konstruktiven Qualitäten des Bestands zu bewahren und mit zeitgemässen Mitteln weiterzuschreiben. Der fliessende Raum und die enge Verzahnung von Innen und Aussen bilden dabei das zentrale architektonische Prinzip, das durch neue, schwellenlose Schiebefenster zusätzlich gestärkt wird. Die bestehende Tragstruktur, das shedförmige Dach und die skulpturalen Elemente werden erhalten, während Gebäudehülle und Haustechnik vollständig erneuert und konstruktiv neu interpretiert werden. Materialien wie Kalkstein, Waschbeton, Sichtbeton, Holz und Teppich differenzieren die Räume und führen das ursprüngliche Materialkonzept in eine zeitgemässe Sprache über. Die Sanierung versteht sich damit nicht als Rückführung in den Originalzustand, sondern als präzise Weiterentwicklung der charakteristischen Architektur der 1960er-Jahre.

Zeitraum
2019 – 2020
Ort
8104 Weiningen
Bauherrschaft
Privat
Auftragsart
Direktauftrag
Aufgabenbereich
Machbarkeitsstudie, Bauprojekt, Ausführungsplanung und Bauleitung

«Salvini Rüegsegger Architekten haben es geschafft, den ursprünglichen Charakter unseres Landhauses wieder herauszuarbeiten und gleichzeitig behutsam in die Gegenwart zu führen. Besonders geschätzt haben wir ihren sicheren Blick für die bestehende Architektur, die konsequente Detailarbeit und die verlässliche Begleitung von der Planung bis zur Bauführung.»

Hannes Brunner
Bauherr